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RFID-Studentenausweise aus Holz, biobasiertem Material und Recycling-PVC auf einem Tisch in einer Universitätsbibliothek
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PrintPlast x CampusRFID: Nachhaltige Studentenausweise

7 Min. Lesezeit
Partner
CampusRFID
Materialien
Recycling-PVC, biobasierte Platte, Holz
Technologie
13,56 MHz kontaktlos (ISO/IEC 14443), 125 kHz für die Migration
Einsatz
Studentenausweis, Zutritt, Bibliothek, Bezahlen

Nachhaltige Studentenausweise sind RFID-Campuskarten, deren Kartenkörper aus recyceltem PVC, pflanzenbasiertem Plattenmaterial oder Holz statt aus Neukunststoff besteht. Der Chip im Inneren bleibt gleich, die Karte öffnet also weiterhin Türen und dient wie bisher zur Ausleihe in der Bibliothek und zum Bezahlen in der Mensa.

PrintPlast ist eine Materialpartnerschaft mit CampusRFID eingegangen, einem Spezialisten für RFID-Studentenausweise und Campuskarten für Universitäten, Hochschulen und Schulen. Die nachhaltigen Materialien, die wir für Hotelschlüsselkarten einsetzen, stehen jetzt auch Campuskartenprogrammen zur Verfügung. CampusRFID konzipiert jede Karte passend zu den Lesegeräten, Daten und dem Ausgabeprozess der jeweiligen Einrichtung. PrintPlast bringt seine Erfahrung damit ein, wie sich diese Materialien bedrucken lassen, wie sie sich im Gebrauch abnutzen und wie man sie dokumentieren sollte.

RFID-Studentenausweis mit Foto und Barcode auf einem Schreibtisch im Studierendensekretariat einer Universität

Studentenausweise werden an jeden neuen Jahrgang ausgegeben. Bild: CampusRFID.

Warum Universitäten auf nachhaltige Studentenausweise umsteigen

Eine Campuskarte gehört zu den wenigen Dingen, die alle Studierenden und Beschäftigten täglich bei sich tragen. Universitäten geben jedem neuen Jahrgang eine Karte aus, dazu kommt das ganze Jahr über Ersatz für verlorene und beschädigte Karten. Über einige Jahrgänge hinweg gibt selbst eine mittelgroße Einrichtung Tausende Karten aus, und die meisten davon bestehen noch aus Neu-PVC.

  • Nachhaltigkeitsziele wirken bis in die Beschaffung hinein. Viele Universitäten haben heute Green Offices, Klimaschutzkonzepte und Richtlinien für eine nachhaltige Beschaffung, und in Ausschreibungen für Karten wird immer häufiger gefragt, woraus die Karte besteht.
  • Studierende nehmen es wahr. Der Studentenausweis ist ein sichtbares Symbol der Einrichtung. Eine Karte aus Recyclingmaterial oder pflanzenbasiertem Material zeigt einfach und greifbar, dass Nachhaltigkeitsversprechen bis in alltägliche Details reichen.
  • Der Umstieg ist risikoarm. Kartenformat und Chip ändern sich nicht. Lesegeräte, Kartendrucker und Kartenmanagement-Software können daher bleiben, sobald das neue Material getestet ist.

Hotels haben denselben Schritt bei ihren Zimmerschlüsseln vollzogen. Beide nutzen das CR80-Kartenformat aus unserem Leitfaden zur Größe von Hotelschlüsselkarten, deshalb lassen sich die Erfahrungen mit nachhaltigen Schlüsselkarten auf Studentenausweise übertragen.

Campuskarten aus Recycling-PVC, biobasiertem Material oder Holz im Vergleich

Recycling-PVCBiobasierte PlatteHolz
KartenkörperPVC mit RecyclinganteilFaserplatte aus pflanzlichen RohstoffenFSC-zertifiziertes Holz
Optik und HaptikWie ein Standard-StudentenausweisMatt, leicht, natürlichNatürliche Maserung, hochwertig
Druck von LichtbildausweisenWie bei Standard-PVCMöglich; auf Ihrem Kartendrucker testenEher für Gravur als für Lichtbildausweise geeignet
Haltbarkeit über die StudiendauerSo robust wie Standard-PVCGut; Laminierung für intensive Nutzung abklärenSteif; Beschichtung empfohlen
EntsorgungRecycelbar, wo es PVC-Recyclingwege gibtKompostierbarer Kartenkörper; Inlay separatHolzkörper biologisch abbaubar; Inlay separat
Preis im Vergleich zu Standard-PVCNahezu gleichModerater AufpreisPremiumpreis
Ideal fürRegulärer StudentenausweisNachhaltig positionierte Hochschulen, Besucher- und VeranstaltungskartenKarten für Beschäftigte, Alumni und Sondereditionen

Studentenausweise aus Recycling-PVC

Recycling-PVC ist der einfachste Umstieg für den regulären Studentenausweis. Fotos, Barcodes und Sicherheitsmerkmale lassen sich wie bei einer Standardkarte drucken, und die Karte hält ein ganzes Studium lang. Die Aussage dazu sollte konkret sein: wie hoch der Recyclinganteil ist und in welchen Schichten er steckt. Mehr dazu in unserem Leitfaden zu Karten aus recyceltem PVC.

Biobasierte Campuskarten

Ein pflanzenbasierter Kartenkörper passt zu Einrichtungen, die ganz von PVC wegkommen möchten, ähnlich wie unsere PPH BioBoard-Schlüsselkarten. Er eignet sich sehr gut für Besucher-, Konferenz- und Veranstaltungskarten und, nach bestandenem Druck- und Haltbarkeitstest, auch für den regulären Studentenausweis.

Ausweise aus Holz

Aus Holz entstehen besondere Karten für Beschäftigte, Alumni oder Ehrenmitglieder, mit lasergraviertem Logo und Namen. Derselbe Ansatz funktioniert bei Schlüsselkarten aus Holz in Hotels. Für vollfarbige Lichtbildausweise in hohen Stückzahlen sind Recycling-PVC oder biobasierte Platten meist die bessere Wahl.

Einen ausführlicheren Blick auf dieselben Materialien bietet unser Vergleich von Holz, BioBoard und Recycling-PVC.

RFID-Karten für Studentenausweis, Zutritt, Bibliothek und Bezahlen auf einem Servicetresen am Campus

Eine Campuskarte vereint oft Ausweis, Zutritt, Bibliothek und Bezahlen. Bild: CampusRFID.

Funktionieren nachhaltige Studentenausweise mit unseren Campus-Systemen?

Ja, wenn der Chip für Ihre Lesegeräte spezifiziert ist. Der Kartenkörper hat keinen Einfluss auf die Elektronik:

  • Zutrittskontrolle und bargeldloses Bezahlen laufen über kontaktlose Chips mit 13,56 MHz (ISO/IEC 14443), mit AES-128-Verschlüsselung, wo das System sie benötigt.
  • Selbstverbuchung in der Bibliothek nutzt Lesegeräte mit 13,56 MHz, die mit derselben Karte funktionieren.
  • Ältere Proximity-Lesegeräte mit 125 kHz lassen sich während einer Migration mit einer Dual-Frequenz-Karte abdecken, sodass eine Karte an alten und neuen Lesegeräten funktioniert.
  • Magnetstreifen und Barcode können ergänzt werden, wo Altsysteme sie noch benötigen.
  • Mobile Zutrittsberechtigungen auf den Smartphones der Studierenden funktionieren parallel zur physischen Karte; sie werden von der Campuskarten-Plattform bereitgestellt, nicht von der Karte.

Was sich ändert, sind die physischen Eigenschaften: Dicke, Oberfläche und die Leistung der Antenne in der fertigen Karte. Deshalb wird jeder Kartenaufbau vor der Serienfertigung an einem Muster mit den Lesegeräten der Einrichtung geprüft.

Techniker mit Handschuhen prüft RFID-Studentenausweise neben einem Kartenleser bei der Qualitätskontrolle

Jeder Kartenaufbau wird vor der Serienfertigung geprüft und mit Lesegeräten getestet. Bild: CampusRFID.

So gelingt der Umstieg auf nachhaltige Studentenausweise

  1. Lesegeräte und Anwendungen erfassen. Türzutritt, Bibliothek, Bezahlen, Drucken und Anwesenheitserfassung, jeweils mit dem Chip, den sie heute lesen.
  2. Material je Kartentyp wählen. Zum Beispiel Recycling-PVC für Studierende, biobasierte Platten für Besucher und Holz für Beschäftigte oder Alumni.
  3. Kartendrucker testen. Wenn Ihre Ausweisstelle Lichtbildausweise selbst druckt, testen Sie das neue Material vor der Bestellung auf diesem Drucker.
  4. Nachweise anfordern. Recyclinganteil, Zusammensetzungserklärung oder FSC-Produktkettenzertifikat, je nach Material.
  5. Muster freigeben. Testen Sie das codierte Muster an echten Lesegeräten auf dem gesamten Campus.
  6. Einführung planen. Beginnen Sie mit dem nächsten Jahrgang und ersetzen Sie vorhandene Karten, sobald sie ablaufen, statt alle auf einmal neu auszugeben.

Der Campuskarten-Konfigurator macht aus diesen Entscheidungen ein strukturiertes Briefing: Kartenmaterial, Sicherheitsstufe, Lichtbild und Druckelemente.

Nachhaltigkeitsaussagen, die einer Prüfung standhalten

Bleiben Sie bei konkreten Aussagen. „Kartenkörper aus recyceltem PVC“ oder „Kartenkörper aus FSC-zertifiziertem Holz“ lässt sich mit Dokumenten belegen. „100 % biologisch abbaubarer Studentenausweis“ meist nicht, denn jede RFID-Karte enthält auch einen Chip, eine Metallantenne und Klebeschichten. Eine klare Formulierung schützt die Nachhaltigkeitsberichterstattung der Universität und beugt Greenwashing-Vorwürfen vor.

Häufig gestellte Fragen

Funktionieren nachhaltige Studentenausweise mit vorhandenen Campus-Lesegeräten?

Ja. Der Chip wird passend zu Ihren Lesegeräten gewählt, und der Kartenkörper ändert nichts an der Kommunikation. Jeder neue Kartenaufbau sollte vor der Serienbestellung dennoch an Ihren Lesegeräten getestet werden.

Können wir Lichtbildausweise auf Karten aus Recycling-PVC oder biobasiertem Material drucken?

Recycling-PVC lässt sich wie Standard-PVC bedrucken. Biobasierte Karten können ein Lichtbild tragen, sollten aber im Drucker Ihrer Ausweisstelle getestet werden. Holzkarten eignen sich besser für gravierte Karten für Beschäftigte oder Alumni.

Sind nachhaltige Campuskarten teurer?

Recycling-PVC liegt nahe am Preis von Standard-PVC. Biobasierte Platten sind mit einem moderaten Aufpreis verbunden, Holz ist die Premiumoption.

Kann eine Karte Zutritt, Bibliothek und Bezahlen kombinieren?

Ja. Eine Multifunktionskarte kann Studentenausweis, Türzutritt, Bibliothek und bargeldloses Bezahlen vereinen, sofern jedes Lesegerät und jedes Backend den gewählten Chip unterstützt.

Können wir für verschiedene Kartentypen unterschiedliche Materialien verwenden?

Ja. Viele Einrichtungen nutzen Recycling-PVC für den regulären Studentenausweis und ein anderes Material für Karten von Beschäftigten, Besuchern oder Alumni. Die Lesegeräte erkennen keinen Unterschied.

Nachhaltige Karten über das Hotelzimmer hinaus

PrintPlast fertigt umweltfreundliche Schlüsselkarten und Armbänder für Hotels und Resorts weltweit. Für RFID-Studentenausweise und Campuskartenprogramme ist CampusRFID der spezialisierte Partner.